| Titel | Kunst im Streit : Antisemitismus und postkoloniale Debatte auf der documenta fifteen / Heinz Bude, Meron Mendel (Hg.) |
| Person | Bude, Heinz [Herausgeber/in] Mendel, Meron [Herausgeber/in] |
| Körperschaft | Campus Verlag [Verlag] |
| Veröffentlichung | Frankfurt ; New York : Campus Verlag, [2025] © 2025 |
| Umfang / Format | 345 Seiten : Illustrationen |
| Anmerkungen | Literaturangaben |
| Sprache | Deutsch (Sprache des Textes) |
| Land | Deutschland Hessen |
| ISBN | 9783593519739 9783593459271 (Online-Ausgabe) |
| Nummer | 9783593459271 (ISBN der Sekundärausgabe) 9783593459288 (ISBN der Sekundärausgabe) 1907242058 (K10Plus-Nummer) |
| Weitere Ausgabe | Erscheint auch als Online-Ausgabe: Kunst im Streit : Antisemitismus und postkoloniale Debatte auf der documenta fifteen / Heinz Bude, Meron Mendel (Hg.). - Frankfurt ; New York, [2025], © 2025 |
| Schlagwörter | Antisemitism in art |
| Schlagwortfolge | Documenta, 2022 ; Postkolonialismus ; Antisemitismus ; Kontroverse ; Diskursanalyse Documenta, 2022 ; Postkolonialismus ; Antisemitismus ; Israel ; Kritik |
| Systematik | MS 3400 Juden; Antisemitismus |
| Lokale Systematik | Nk 900 Periodische Ausstellungen allg. |
| Inhalt | Im Skandal um die Documenta 15 im Jahr 2022 ging es im Kern, so die Herausgeber des Bandes, um die Frage nach der ikonischen Figur von Ausbeutung, Vertreibung und Vernichtung: Welche Gruppe beansprucht diese Rolle heute für sich – im politischen Streit um Hegemonie und Dekolonialisierung, um universelle Menschenrechte und individuelle Befreiungsimperative? Leben wir in Zeiten, in denen das Bild vom »unschuldigen Juden« durch das vom »unschuldigen Sklaven« ersetzt wird? Der Band analysiert die ganze Dynamik des postkolonialen Diskurses um Rede- und Beschweigungsrechte, um grundlegende Darstellungstabus und notwendige Sichtbarmachungen, um Verdammung von Judenhass und Empörung über Rassismus rund um die Documenta 15. Berücksichtigt werden dabei auch die unmittelbare Vorgeschichte der Kunstschau, die Rolle der Stadt Kassel als »documenta-Stadt«, der Stellenwert von »Israelkritik« im postkolonialen Diskurs sowie die Frage nach den Grenzen von Kunst und die damit verbundenen Vorstellungen von Antisemitismus und Postkolonialität. |